Sachverständigenwesen | Schadenabwicklung | Elektrotechnik

TÜVSachverstand rund um Bau- und Versicherungsschäden
Seit 2003 fachkompetente Beratung
TÜV Rheinland zertifizierte Qualität

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Die Gebäudeschäden



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Wir begutachten u.a. für Sie

  • Dächer
  • Decken
  • Keller
  • Wände
  • Fassaden
  • Mauerwerk
  • Estriche
  • Beton und Stahlbeton
  • Risse
  • Abdichtungen
  • Dränanlagen
  • Wärmeschutz
  • Putze
  • Schimmelschäden
  • Elektro- und Haustechnik
  • Schallschutz-Maßnahmen
  • Fenster- und Türanlagen
  • Malerarbeiten
  • Boden und Oberbeläge
  • Fliesenbeläge
  • Trockenbau

Gebäudeschäden werden in der Regel durch konstruktive, planerische oder handwerkliche Ausführungsfehler verursacht. Teilweise auch durch die Verwendung minderwertiger und ungeeigneter Baumaterialien. Bauschäden entstehen sowohl durch äußere Einflüsse, als auch in Folge von Mängeln.Neuere Gebäude weisen fast ausschließlich Schäden auf, die auf Ausführungsmängel (umgangssprachlich "Handwerkerpfusch" ) zurückzuführen sind.

Bei älteren Gebäuden sind die Schäden meist auf den früher üblichen, niedrigeren bautechnischen Standard zurückzuführen. Weiterhin kommen die oft mangelhaft ausgeführten Instandhaltungs-, und Reparaturarbeiten von Laien hinzu. Um die Ursache bzw. den Verantwortlichen für die Mängel und Schäden zu ermitteln, und notfalls rechtlich zur Verantwortung zu ziehen, ist die Erstellung eines detailierten Gutachtens unerlässlich.

Als Geschädigter haben Sie das Recht einen unabhängigen Sachverständigen Ihrer Wahl mit der Begutachtung, Beweissicherung und Kostenermittlung zu beauftragen.

Für den Laien, wie Mieter, Vermieter, Handwerker, etc. ist es meist nicht nachvollziehbar, ob Feuchteschäden und Schimmelpilze durch Wärmebrücken, aufsteigende Feuchtigkeit z.B. mangelhafte Bauwerksabdichtung, Fugenundichtigkeiten z.B. nicht luftdichte Bauteilanschlüsse oder falsches Heiz- und Lüftungsverhalten verursacht werden. Mietstreitigkeiten, sowie falsche und teure Reparatur- und Sanierungsmaßnahmen sind häufig die Folge.

Wärmebrücken - häufig auch fälschlicherweise noch Kältebrücken genannt - sind thermische Schwachstellen in der Gebäudehülle. Sie führen zu hohen Wärmeverlusten und können bauphysikalische, hygienische und gesundheitliche Probleme (Feuchteschäden durch Tauwasser, Schimmelpilze, etc.) hervorrufen. Der negative Effekt der Wärmebrücken auf das Raumklima wird durch falsches Heiz- und Lüftungsverhalten noch verstärkt.

Die "zirkulierende" Luftdichtheit der Außenhülle eines Gebäudes ist ein weiteres entscheidendes Qualitätsmerkmal. Sie ist für die Schadenfreiheit des Gebäudes unverzichtbar. Häufig entstehen Schäden und hohe Heizkosten durch mangelhafte Luftdichtheit von Gebäuden. Eine dauerhaft luftdichte Ausführung alter Bauteilanschlüsse wird in der DIN schon seit über 50 Jahren gefordert. In der Realität sind die Anschlüsse - selbst (leider gerade) bei Neubauten - jedoch meist äußerst mangelhaft ausgeführt.

Bei kaum einem anderen Schadenbild sind die Ursachen so vielschichtig wie bei der Entstehung von Rissen. Risse im Mauerwerk, Risse im Beton, Risse im Putz, Risse im Holz, Risse infolge von Baugrundsetzungen. Die meisten Risse, die am Bau entstehen, haben im allgemeinen keinen Einfluß auf die Tragfähigkeit der Konstruktion, was aber nicht heißen soll, daß die Rissbildung nicht ernstzunehmen ist. Zur Beurteilung muß klar sein, daß mit unseren modernen Baustoffen ein rissefreies Arbeiten auch wirtschaftlich machbar ist. Es ist ein umfangreiches Fachwissen erforderlich, um die Ursachen zu erkennen. Viele Risse entstehen innerhalb von zwei bis drei Jahren nach Abschluss der Bauarbeiten. Während dieser Zeit stellen sich in der Regel die Risse ein, welche durch Fehler bei der Bearbeitung zu begründen sind. Hier sind die Ursachen im Putz selbst, oder im Untergrund, dem Mauerwerk zu suchen. Risse, die sich deutlich nach der vorgenannten Frist bilden, haben meist andere Ursachen wie z.B. Baugrundsetzungen infolge von Bautätigkeit in der Nachbarschaft, Erschütterungen und dergleichen.

Beweissicherungsverfahren im Bauwesen

1. Dokumentation einer mangelhaften, unfachgerecht ausgeführten Arbeit, bevor diese verschleiert, nicht fachgerecht beseitigt, und somit nur noch schwer nachweisbar ist. Z.B. unzureichend gedämmte Rohrleitungen, Mischmauerwerk, schlecht angeschlossene Dampfsperren, u.s.w.. Dies führt zwangsläufig zu schwerwiegenden Bauschäden und damit bedingt zu hohen Folgekosten.

2. Protokollieren des "Ist-Zustandes" eines Gebäudes oder Grundstückes. Z.B. Neubau im grenzbereich: Hatte das Haus des Nachbarn schon vor dem Bau Risse oder andere Schäden? Wurde das Grundstück, Bepflanzungen oder Einfriedungen in Mitleidenschaft gezogen? Ohne Feststellungsgutachten vor Baubeginn gibt es leider, selbst mit dem damals "netten Nachbarn", immer wieder kostspielige rechtliche Auseinandersetzungen.

Beweissicherungsverfahren und Beratung für Mieter und Vermieter

1. Feststellung des "Ist-Zustandes" eines Objektes vor dem Einzug eines neuen Mieters.

2. Beweissicherung auftretender Mängel während der Wohnnungsnutzung und Beratung zur Mängelbeseitigung, bzw. Koordinierung evtl. notwendiger Handwerkerarbeiten. Z.B. Wer ist verantwortlich für die Schimmmelpilzbildung? Lüftungsverhalten des Mieters? Wie ist die Gebäudesubstanz und -dämmung konstruiert? Abhilfe und Kosten?

3. Protokollierung des Zustandes beim Auszug des Mieters, und Beratung bzw. Koordinierung der ggf. notwendigen Sanierungsarbeiten.

Durch unsere mehrjährige Erfahrung sind wir in der Lage die Schwachstellen eines Gebäudes (Wärmebrücken, Fugenundichtigkeiten, aufsteigende Feuchtigkeit, etc.) zu erkennen, messtechnisch nachzuweisen und Vorschläge zur Vermeidung und Verbesserung zu erarbeiten. Auch der Nachweis eines falschen Heiz- und Lüftungsverhaltens (z.B. des Mieters) - und der dadurch verursachten Schäden - ist problemlos möglich.

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